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Das "Hugr" und die persoenliche Natur

Wer heilen möchte, muss zunächst seine eigene Natur kennen lernen. Jede alte Heilkunde, egal ob indisch (Veden, Aryuveda), chinesisch (TCM), oder europäisch (Paracelsus) lehrt, dass wir nicht alle gleich sind. Genetisch gesehen unterscheiden sich die Menschen kaum voneinander. Dennoch trägt jeder Mensch bereits ab dem Zeitpunkt seiner Geburt eine ganz eigene Prägung, eine Art Signatur. Jeder Körper lebt eine eigene Strategie, wir haben unterschiedlich funktionierende Systeme. Zwei direkt miteinander verwandte Menschen mit der selben Vorgeschichte und der scheinbar selben Erkrankung, können trotzdem völlig unterschiedliche Heilansätze benötigen.


Je besser wir unser Leben mit unserem ureigenen Wesen in Einklang bringen, umso besser können wir helfen. Nur wer mit seiner Natur lebt, wird genügend Energie übrig behalten, um den gesellschaftlichen Anforderungen stand zu halten und darüber hinaus seine Flügel auszubreiten. Ich orientiere mich an den Lehren von Paracelsus, die mir dabei helfen, Menschen noch besser einzuschätzen. 


Auch Ernährung, Stoffwechsel, Umweltfaktoren und mechanische Einwirkungen auf den Körper spielen eine Rolle. Hierfür gibt es kompetente Ärzte und Therapeuten, deren Arbeit als Baustein zum gesund werden sehr wichtig ist. Da jedoch die wenigsten Symptome tatsächlich rein körperlich bedingt sind, gerät die Schulmedizin oft an ihre Grenzen. Alles was nicht körperlich ist, ist so umfassend, dass viele Begriffe gefunden wurden. Die gebräuchliche Sichtweise von „Körper“, „Geist“ und „Seele“ ist dabei nur eine Möglichkeit. Sieht man genauer hin, sind die Begriffe schwer voneinander zu trennen. 



Eine psychische Krankheit ist gut zu unterscheiden von einer geistigen Behinderung. Alles Seelische und alles Emotionale zieht entsprechende kognitive/geistige Veränderungen mit sich und bedingt sich ganz untrennbar gegenseitig. Erinnert man sich an ein schlimmes Erlebnis (seelisch), kann man sich z. B. schlechter konzentrieren (geistig-kognitiv). Letzteres sind genaugenommen nichts weiter als biochemische körperliche Prozesse. Kognitiv-geistige Fähigkeiten sind für mich daher eher körperlich einzuordnen. Körperliche Defizite oder Vitalstoffmängel haben unmittelbar Einfluss auf Seele und Geist. Was wir nach den christlich-geprägten Vorstellungen als „Geist“ bezeichnen, geht über rein kognitive Disposition hinaus. Der „Geist“ im christlichen Sinne beinhaltet auch einen umfassenden spirituellen Aspekt, der bei genauer Betrachtung wiederum die Trennung zwischen Geist und Seele erschwert.


Der nordische Begriff vom Nicht-körperlichen erweckt da meine Sympathie: „Hugr“ ist alles, was nicht körperlich ist. Es beinhaltet auch Gedanken, Erfahrungen, Wünsche und sogar Magie und ist damit umfassender als die Definition von „Seele“. In schamanischen Reisen ist es das Hugr, das reist.


Eine andere Herangehensweise ist die "Tria Prinzipia" von Paracelsus, der zwischen "Sal" (biologisch-materielles), "Sulphur" (energetisch-metabolisches) und "Merkur" (seelisch-gesitiges / immaterielles) unterscheidet. Besonders relevant wird diese Herangehensweise, wenn man verstehen möchte, auf welcher Ebene homöopathische, spagyrische oder andere Mittel wirken. Der Einfachkeit halber möchte ich für meine Arbeit jedoch beim Begriff des Hugr bleiben.

Über „Krankheiten“, die im Bereich des Hugr entstehen, können uns Gefühle und Emotionen die beste Auskunft geben. Oft weisen sie uns auf einen Mangel (oder auch einen Überfluss) hin. Die wichtigsten Mängel sind der Mangel an Liebe, an Vertrauen und an einem Glauben. Krankheiten können ein Ausdruck von mangelnder spiritueller „Fülle“ und „Verbundenheit“ sein. In diesem Fall beginnt eine Heilung bei der „Suche nach dem Sinn“ und der eigenen Natur und Berufung. Häufig können essentielle Fragen nicht beantwortet werden: Wer bin ich? Wozu bin ich hier? Warum passiert sowas ausgerechnet mir? Warum gerade jetzt? Warum ist das Leben so ungerecht? Was erwartet mich nach dem Tod? Es sollte nicht unser Ziel sein solche Fragen „richtig“ zu beantworten. Es ist nicht entscheidend, woran ich als Heiler glaube oder was ich zu „wissen“ glaube. Heilung erfolgt dann, wenn der Mensch Antworten für sich findet, die seinen  Mangel an Glauben füllen können. Es geht also auch darum, das Bewusstsein der Person zu stärken und zu erweitern, damit sich das Hugr auf seinem ganz persönlichen Weg entwickeln kann.


Körperliches und Nicht-körperliches ist unmittelbar miteinander verwoben. Der Kreis schließt sich nicht nur mit Dingen wie Magie oder der Psychosomatik, sondern auch mit der Genetik. Die größte Ohnmacht löst in den Menschen das Thema Genetik aus. „Da kann man nichts machen, es ist genetisch bedingt.“ Natürlich gibt es eine genetische Veranlagung und Vererbung. Es gibt Genetik (die "Hardware") - sie ist festgelegt und es gibt Epigenetik (unsere "Software") - sie ist veränderbar, darauf haben wir Einfluss. Es gibt inzwischen Studien, die eindrücklich zeigen, wie sogar unsere sozialen Erlebnisse in unseren Genen wieder zu finden sind. Wird man sich seinen Wurzeln bewusst, stellt man fest, dass Vererbung von Krankheiten oft nichts anderes ist, als ein altes Familienthema (oder -trauma), das einfach noch nicht abgeschlossen ist und weiter gegeben wurde. Bei den Kindern manifestiert es sich körperlich wieder neu. Hier setzt unter anderem die Ahnenarbeit an. 


Körper und Hugr bieten zwei mögliche Ansätze: entweder erreicht man mit „Körperarbeit“ das Hugr, oder man erreicht über das Hugr den Körper.
Die energetische Arbeit nimmt dabei eine wichtige Vermittler-Rolle ein, da sie in beide Richtungen wirkt. Arbeitet man körperlich, bringt man die Energie wieder besser zum fließen und Emotionales, das sich im Körper festgesetzt hat, wird dadurch frei gemacht. Beginnt man mit reiner Energiearbeit, bringt man damit automatisch auch Körperliches in Bewegung und auch hier schwingt wieder Emotionales mit. Energiearbeit hilft nicht nur beim Heilen, sondern auch beim Erkennen, wo die Heilung nötig ist und wo man einen guten Anfang findet. Der Begriff „Energiearbeit“ kann aber auch weniger klassisch gesehen und auf das gesamte Hugr ausgeweitet werden. Immerhin besteht nur 4,6 % unseres Universums aus „normaler Materie“ … (was auch immer die Materie sein mag ... "Feste Masse" wurde von den Physikern immer noch nicht gefunden.)