Heilströmen und energetische Massagen

Obwohl die Menschen in unterschiedlichen Kulturen aufwachsen und unterschiedliche Gestik und Mimik erlernen, spricht unser Körper eine alte kulturübergreifende Sprache. Wir werden mit starken Instinkten geboren, verlernen jedoch meist schon in unserer Kindheit, diese Sprache zu verstehen.

Ganz instinktiv nuckeln Säuglinge aller Welt an ihrem Daumen um den Bauch zu beruhigen oder besser einschlafen zu können. Fühlen Kinder sich belastet und wissen sich nicht besser auszudrücken, hören wir zuallererst: „Mama, ich hab Bauchweh“.  Ganz egal ob es sich um Stress, Sorgen oder ein angeschlagenes Immunsystem handelt. Auch die Erwachsenen „drücken sich die Daumen“, wenn sie sich Kraft geben und die Sorgen beruhigen wollen. Unser Daumen erdet uns und ist eng mit dem Magen, aber auch der Milz verbunden, die uns starke Nerven und „eine dicke Haut“ verleiht.

Sogar wir selbst profitieren unbewusst von dem instinktiven Wissen unserer kleinen Schreihälse. Mit ihren zarten Händchen umklammern sie am liebsten den Zeigefinger ihrer frisch gebackenen Eltern und nehmen ihnen auf diese Weise die Ängste. Später in der Schule lernen wir, dass es unhöflich sei den müden Kopf auf die Hand sinken zu lassen. Uns ist nicht mehr bewusst, wie sich unser Körper auf diese einfache Weise eine Energiespritze verabreichen kann. Wird der Kopf schwer und voll, sinkt er in die Hand, die somit auf einem Energiepunkt unter dem Jochbein ruht. Er hilft uns, wieder wach zu werden und den Kopf frei zu machen.

Wer hat sich als Kind nicht schon mal mit dem Po auf seine Hände gesetzt und die Seele nach einem anstrengenden Tag baumeln lassen? Steigt beim Kaffeeklatsch unser Puls durch das Koffein oder innere Aufregung, legen wir gern eine Hand über das Handgelenk. Ganz unbewusst harmonisieren wir über den Herzstrom unseren Puls. Ob wir nun nach einem langen Spaziergang unsere Hände auf den Beckenkamm am Rücken stützen oder bei einer komplizierten Denkaufgabe unsere Fingerspitzen über die Augenbrauen legen – wir berühren auf diese Weise täglich verschiedene Energiepunkte, regen unseren Energiefluss an und setzen unserem Körper Impulse zur Regeneration.

Diese speziellen Tore ermöglichen uns einen leichten Zugriff auf unser Energiesystem und geben uns die Möglichkeit körperliche und seelische Blockaden zu lösen. Wir bedienen uns jeden Tag an einer Fülle von einfachen „Hausmitteln“, die es uns ermöglichen die Strapazen unseres Alltags besser zu bewältigen.

Auf dieses Wissen greife ich zurück, um den natürlichen Fluss der Lebenskraft zu harmonisieren. Regt man bestimmte Bereiche unseres großen Lebensstroms an, ist es auch möglich, große Tore zu öffnen (unter anderem als „Chakren“ bekannt), oder gezielt die Energien verschiedener Organe zu aktivieren.

Zusätzlich stimme ich in jeder Heilsitzung den Körper auf die wechselnden Rhythmen der Natur ein, die uns täglich begleiten. Die Natur gibt uns Aufschluss darüber, welche Bereiche zu welcher Zeit besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung benötigen.

Massagen

Häufig entstehen Spannungen im Körper genau dort, wo sich die Energiepunkte befinden. Eine energetische Massage kann das Strömen sinnvoll ergänzen und erleichtern. Sanfte, achtsame Berührungen regen an, erfrischen, entspannen und harmonisieren. Bei einer solchen Massage geht es nicht nur um den Körper. Der Mensch als Ganzes steht im Vordergrund. Über den Körper wird die Seele berührt und diese berührt wiederum den Körper.

Ich weise darauf hin, dass es sich bei den Massagen um eine Leistung im Wohlfühl- und Wellnessbereich handelt. Es finden keine Massagen im medizinisch-therapeutischen Sinne statt.