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Runenarbeit:





Runenheilung 

Der Körper erzählt


Umals Runenheiler/in tätig zu sein, ist es wichtig, in Energiearbeit geübt zu sein. Ich arbeite an Energiepunkten, die auch im japanischen Heilströmen, sowie in der Akupunktur und in vielen anderen energetischen Heilmethoden Verwendung finden. Auf der ganzen Welt wurde das alte Volkswissen um die Energiepunkte kulturunabhängig immer wieder neu entdeckt. Alte persönliche Aufzeichnungen aus der Familie meines Lehrmeisters zeigen, dass auch im Norden dieses Wissen vorhanden war. Dabei sollen über diese Punkte Selbstheilungskräfte aktiviert und unterstützt werden. Körper und Seele beginnen zu erzählen und sich dabei selbst zu ordnen. Immer wieder bin ich fasziniert davon, wie bildlich der Körper zu uns spricht. Ganze Romane erzählt er über unsere Befindlichkeit: Er zeigt uns was wir benötigen, warnt uns rechtzeitig vor den Dingen, die uns Schaden zufügen, oder verlangt nach Aufmerksamkeit und Zuwendung. Er sendet uns ein „Symptom“, um uns auf etwas aufmerksam zu machen und uns zu helfen. Leider ist die Sprache des Körpers im Rahmen unserer Gesellschaft für uns zu einer Fremdsprache geworden. Wir verstehen ihn nicht mehr, hören ihm nicht zu und verlangen dennoch von ihm, wie selbstverständlich zu funktionieren. Aus alten Weisheiten sind – vor allem in der westlichen Welt – mittlerweile nur noch Sprichwörter übrig geblieben: „Etwas schlägt mir auf den Magen“, „das geht mir an die Nieren“, „ich habe mir zu viel aufgebuckelt“.


Wenn ich meine Hand auf einen Energiepunkt lege, lausche ich in den Menschen hinein. Manche Punkte sind „stumm“ oder „kalt“, andere „kribbeln“ und wieder andere „explodieren“ förmlich. Jeder Punkt fühlt sich an jedem Menschen anders an. So "lese" ich den Körper und erhalte damit auch Auskunft über die seelische Verfassung.


In der Energiearbeit ist es nicht zwingend nötig darüber zu sprechen, was einem schwer auf der Seele lastet. Was bereit ist sich zu lösen, wird die Energie bereitwillig annehmen und sich auflösen, ohne dass man ein quälendes Wort darüber verlieren muss. 



Wie kommen nun die Runen ins Spiel?


Wer sich in meine Hände begibt, muss damit rechnen, dass die Runen einfach da sind. Die Runenheilung beginnt bereits beim Heilströmen oder einer entspannenden Massage, denn ich stehe an meinem inneren Ort jederzeit im Kontakt mit ihnen. Dieser innere Ort ist mein eigentlicher „Arbeitsplatz“. Hier steht mein „Seelenbaum“, der die benötigten Energien an mich weitergibt, damit ich sie auf andere Menschen übertragen kann. Die Runen besuchen mich dort, erzählen etwas über meinen Schützling oder stellen mir bereits hier schon ihre Kräfte zur Verfügung. Wenn sie mir helfen, werde auch ich selbst immer ein Stück weit von ihnen gestärkt. Sie sind meine ständigen Wegbegleiter, Berater und helfenden Hände. Sie kommunizieren über Bilder, vor allem aber über Emotionen. Niemand kann sagen, was die Runen genau sind. Uns zeigen sie sich als sehr alte Kräfte, deren Aufgabe es ist, die Natur und die Magie des Universums im Gleichgewicht zu halten. 


Was ist Magie?


Hier greife ich auf die Definition des Philosophen Tommase Campanella (1568 – 1639) zurück:


„Alles, was die Wissenschaftler in Nachahmung der Natur oder, um ihr zu helfen, mit Hilfe einer unbekannten Kunst vollbringen, wird Magie genannt. Denn Technologie wird immer als Magie bezeichnet, bevor sie verstanden wird, und nach einer gewissen Zeit entwickelt sie sich zu einer normalen Wissenschaft.“


Alle Kulturen haben Worte für spürbare Dinge gefunden, die physisch niemand genau erklären kann. Wer es fühlt, benötigt auch keine Erklärungen mehr dafür. Nur noch einen Rahmen, der es für unseren begrenzten menschlichen Verstand greifbar macht. Im Laufe der Zeit wurden viele „Rahmen“ gefunden und entstanden sind daraus Konzepte, Lebenseinstellungen, Glaubensrichtungen, spirituelle Praktiken und allerlei „magische Künste“. Die einen haben ein feines Gespür und fühlen sich „verbunden“ und wissen: „da ist etwas“. Andere fühlen sich darüber hinaus von Kräften oder Wesen „gerufen“, sind in der Lage mit ihnen zu kommunizieren und /oder glauben fest an Gott oder Götter. Darüber zu urteilen was nun „real“ oder „wahr“ ist oder nicht, halte ich für genauso wenig zielführend, wie „Magie“, „Schamanismus“ oder „Gott/Götter“ definieren zu wollen. Nur in einem Punkt herrscht Einigkeit in der Spiritualität: Etwas ist da, man kann es fühlen und man kann tolle Dinge damit machen. Je größer unser Zugriff auf das Unterbewusstsein, umso spürbarer wird es. Es ist nichts körperliches, aber durchaus körperlich spürbar. Mit unserem Körper sind wir nicht nur in der Lage „Magie“ zu fühlen (/zu empfangen), sondern auch auf sie einzuwirken, bzw „Magie“ zu wirken. Dabei halte ich es für wahrscheinlich, dass viele unterschiedliche Methoden letztendlich den Zugriff auf die selben Kräfte ermöglichen und dass die Runenkräfte in anderen Kulturen andere Namen tragen.


praktische Runenarbeit


Möchte ich gezielter mit den Runen arbeiten, ist es wichtig einen genauen Überblick über die Person und ihre Lebensumstände zu erhalten und vor einer gezielten Heilsitzung erst selbst in den Menschen hinein zu spüren. Runen sind nicht gut oder böse. Sie sind einfach und können wie ein Feuer dazu verwendet werden, sich zu wärmen, oder etwas zu verbrennen (ob nun absichtlich oder unabsichtlich). Dabei richten sie sich nicht nach den Dingen, die unser Verstand uns sagt, sondern nach dem, was in unserem Unterbewusstsein schlummert. Um einen verantwortungsvollen Umgang mit Runen gewährleisten zu können, versuche ich zuvor das "Hugr" eines Menschen so weit wie möglich zu erfassen. Erst nach einem persönlichen Erstkontakt wähle ich passende runische Heilerwerkzeuge, oder fertige sie speziell an. Üblicherweise kommen in der gezielten Runenheilung ein oder mehrere Taekhan zum Einsatz. Der Ursprung dieser Bezeichnung wird im germanischen Wort takan (auch tēkan bzw. tǣkan) vermutet, was „anfassen“ oder „berühren“ bedeutet. Mithilfe meiner Heilerstäbe ermittle ich eine spezielle Binderune („Skarja“) oder eine Runenkombination, bzw. eine einzelne Rune. Je nach dem ausgewählten Material verändert sich die Wirkung der Runen. Die Auswahl oder auch eine Materialkombination muss passend zu der Person getroffen werden, bei der sie angewendet wird. Die Runen, die Materialien, die Lehren von Paracelsus und meine Erfahrung verraten mir, was zu einem Menschen passt. Wer sich über Runen und runische Heilerwerkzeuge genauer informieren möchte, kann darüber auf Rewas Website nachlesen.


Diejenigen, die bereits Erfahrung mit Heilsitzungen gemacht haben, werden an dieser Stelle nun vielleicht skeptisch. Wenn das Heilen auch „ohne Runen“ so gut funktioniert, wozu dann noch Hölzer anfertigen? Für mich stellen die Taekhan eine Art „Hochgeschwindigkeitsleitung“ direkt zu den Runen dar. Sie konzentrieren und verstärken meinen Zugang zu den heilenden Kräften. Das Strömen mit einem Taekhan ist schneller und präziser als das Handauflegen. Runen stellen verschiedene Schwingungen zur Verfügung. Lernt man diese gezielt einzusetzen und sinnvoll zu kombinieren, setzen sie starke Heilkräfte frei. Sie können nicht nur Energie geben, sondern auch helfen, Dinge ins Bewusstsein zu bringen, zu denen man anderweitig keinen Zugang findet. Ich ritze Runensymbole und spüre sie schon auf dem Holz (oder anderen Materialien) pulsieren. Andere Heiler und Schamanen mögen andere Techniken und Hilfsmittel (Hochgeschwindigkeitsleitungen) benutzen, um diese Kräfte anzusprechen und gezielt einzusetzen. Ich fühle mich dieser alten Tradition verbunden und nutze für mich die Runen des älteren Futhark. 



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